Die Unterschiede auf einen Blick
| Folierung | Lackierung | |
|---|---|---|
| Design | Nahezu alles möglich: Farben, Effekte wie matt oder satin, Muster, Motive | Vor allem Uni-Farben, Muster sind sehr aufwendig |
| Originallack | Bleibt erhalten und ist darunter geschützt | Wird überlackiert |
| Rückbau | Möglich | Nicht möglich |
| Teilbereiche | Streifen, Akzente, einzelne Flächen | Möglich, aber Übergänge sind aufwendig |
| Lackschäden | Werden nicht behoben | Werden behoben |
Wann eine Folierung die bessere Wahl ist
- Du willst ein individuelles Design: Retro-Streifen, Camouflage, Landschaftsmotive oder ein modernes Statement – unsere Grafiker entwickeln es gemeinsam mit dir.
- Du willst den Wert erhalten: Der Originallack bleibt unter der Folie erhalten.
- Du willst flexibel bleiben: Gefällt dir das Design in ein paar Jahren nicht mehr, kann es entfernt oder ersetzt werden.
- Du willst nur Akzente setzen: Schon eine Teilfolierung verändert den Look deines Campers deutlich.
Wann eine Lackierung sinnvoll ist
Ist der Lack verrostet, verkratzt bis aufs Material oder blättert ab, muss er zuerst repariert werden. Folie braucht einen intakten, sauberen Untergrund, sonst zeichnen sich Unebenheiten ab und die Folie hält nicht zuverlässig. In solchen Fällen ist eine Reparatur oder Lackierung der erste Schritt – danach kann trotzdem foliert werden.
Was ist mit GFK- und Aluaufbauten?
Viele Wohnmobile haben einen Aufbau aus GFK oder Aluminium, oft mit Rundungen, Leisten und Klappen. Wie gut sich eine Fläche folieren lässt, hängt von Oberfläche und Zustand ab. Das schauen wir uns bei der Beratung am Fahrzeug oder anhand von Fotos genau an.
Design und Schutz kombinieren
Besonders beanspruchte Bereiche wie Front und Kanten lassen sich zusätzlich mit Lackschutzfolie (PPF) gegen Steinschläge schützen. Mehr zum Ablauf einer Folierung liest du im Ratgeber Camper folieren lassen.